Umwelt

Nachhaltigkeit von Anfang an und zu Ende gedacht: Responsible Care-Auszeichnung 2019 an CHT Germany (Tübingen) verliehen / Sonderpreis Digitalisierung für Roche (Mannheim)

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2019Baden-WürttembergMannheim

Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des VCI Baden-Württemberg, übergibt die Auszeichnung an Dr. Annegret Vester, CHT Germany, Head of Marketing & Communications. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/76296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V./Frank Eppler"

Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des VCI Baden-Württemberg, übergibt die Auszeichnung an Dr. Annegret Vester, CHT Germany, Head of Marketing & Communications. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/76296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V./Frank Eppler"

Thomas Mayer (2.v.r), Hauptgeschäftsführer des VCI Baden-Württemberg, übergibt die Auszeichnung an (v.l.n.r.) Martin Haag, Werkleiter Roche Mannheim, Christopher Grieser, Fachinformatiker und Leiter der Abteilung Lab Design, Visualization & Virtual Reality sowie Sebastian Brandstädter, Leiter Sicherheit und Arbeitschutz bei Roche. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/76296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V./Frank Eppler"

Für vielfältige Produkte im Consumer-Care-Bereich hat CHT Germany (Tübingen) ein kombiniertes Werkzeug entwickelt: Das Tool umfasst eine Lieferantenbewertung anhand von Nachhaltigkeitskriterien und zusätzlich einen ausführlichen Produktpass, speziell für Kunden im Personal Care-Bereich. In diesem sogenannten »QRPI-Werkzeug« können sich Kunden neben den technischen und regulatorischen Eigenschaften des Produktes über die Nachhaltigkeitsaspekte informieren. Mitarbeiter von CHT - Linda Diepolder, Laborantin, und Alexander Selig, Leiter technischer Service Consumer Care - besprechen auf dem Bild den »Produktpass«. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/76296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V./Frank Eppler"

Vorbereitung auf die Produktprüfung nach standardisierten Kriterien: Linda Diepolder, Laborantin bei CHT Germany, bereitet eine mit Produkten von CHT bearbeitete Muster-Haarprobe zum »Durchkämmen« vor. Dabei wird die Kämmbarkeit nach klaren Kriterien gemessen und für unterschiedliche Produkte des Bereiches Personal Care dokumentiert. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/76296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V./Frank Eppler"

Viel Dokumentationsaufwand für das eigene Unternehmen und für die Kunden: Alexander Selig und Linda Diepolder von CHT sprechen über die Einträge, die im »QRPI-Werkzeug« vorzunehmen sind. Bei Kunden des mittelständischen Unternehmens wird diese Dokumentation in Sachen Nachhaltigkeit und Produktqualität sehr geschätzt. Viele der kleineren Kunden können diesen Aufwand selbst nicht treiben - aber ihre Endkunden erwarten diese Daten. CHT liefert sie mit dem ausführlichen Produktpass. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/76296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V./Frank Eppler"

Der Blick in ein Labor, das noch nicht gebaut ist: Mit Simulationen können sich Roche-Mitarbeiter die Einrichtung von neuen Laboren ganz genau anschauen. Kunden aus aller Welt können sich von den Roche-Standorten »ihr« Labor präsentieren lassen - ohne Reisezeit, -kosten und den damit verbundenen Energie- und CO2-Aufwand. Christopher Grieser, Oliver Stockmann, Svenja Graf und Julian Oelenheinz (von links nach rechts) diskutieren im Bild vor der digitalen Projektion über den richtigen Platz für Diagnostica-Geräte. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/76296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V./Frank Eppler"

Fotorealistisch und den »echten« physikalischen Gesetzen folgend ist die virtuelle Welt, die Oliver Stockmann beim Training am Simulator erlebt: Umfangreiche Schulungsabläufe können jetzt in den virtuellen Schulungsräumen von Roche in aller Welt durchgeführt werden. Das hilft, technische, organisatorische und natürlich auch Energieaufwände geringer zu halten. Im Sinne der Nachhaltigkeit hat Roche den Aufwand für echte Reinraumschulungen sowie die Ressourcen für Reisen deutliche reduziert. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/76296 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V./Frank Eppler"

Umfassende Verantwortung für die eigenen Produkte übernehmen: Dafür wurde das Unternehmen CHT Germany aus Tübingen mit dem Responsible Care Award 2019 des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) Baden-Württemberg ausgezeichnet

Umfassende Verantwortung für die eigenen Produkte übernehmen: Dafür wurde das Unternehmen CHT Germany aus Tübingen mit dem Responsible Care Award 2019 des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) Baden-Württemberg ausgezeichnet. Einen Sonderpreis zur Nachhaltigkeit in der digitalen Transformation erhielt Roche Diagnostics. Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des VCI, stellte bei der Auszeichnung in am Dienstag fest: "Die Wirtschaft trägt Verantwortung für ihre Produktion und ihre Produkte. Die Chemie ist schon seit mehr als zwanzig Jahren mit der Initiative Responsible Care nachhaltig engagiert für Umwelt, Soziales und Nachhaltigkeit". Der Responsible Care-Wettbewerb des VCI hat in diesem Jahr die Nachhaltigkeit in der Lieferkette als Thema.

Am baden-württembergischen Responsible Care-Wettbewerb konnten sich die 318 Mitgliedsunternehmen des VCI im Land beteiligen. Die Jury bestand aus dem Wissenschaftsjournalisten und TV-Moderator Ingolf Baur, dem Ministerialdirigenten Martin Eggstein, Abteilungsleiter im Umweltministerium Baden-Württemberg, und Jürgen Lochner, Vorstandsmitglied des VCI Baden-Württemberg.

Was ist Responsible Care?

Die Initiative Responsible Care steht für die ständige Verbesserung von Gesundheitsschutz, Umweltschutz und Sicherheit in den Unternehmen der chemischen Industrie - unabhängig von gesetzlichen Vorgaben. Responsible Care bietet Management-Werkzeuge, Good-Practice-Beispiele, Informationen und Empfehlungen zu Themen wie Umweltschutz, Produktverantwortung, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie Transportsicherheit. Auch den Dialog zu diesen Themen umfasst die Initiative. Responsible Care ist fester Bestandteil von "Chemie hoch 3" (http://www.chemiehoch3.de).

Die ausgezeichneten Projekte im Detail:

CHT Germany: Verantwortung vom Rohstoffeinkauf bis zum Produkt des Kunden Nachhaltigkeit ist für CHT Germany seit vielen Jahren selbstverständlich. Als globales Unternehmen setzt die CHT Gruppe den Fokus nicht nur auf die eigenen Anwendungen und Produkte. Das ausgezeichnete Projekt "Nachhaltigkeit fordern und fördern - wir übernehmen Verantwortung vom Einkauf bis zur Kundeanwendung" umfasst das Tool der Lieferantenbewertung anhand von Nach-haltigkeitskriterien und zusätzlich einen ausführlichen Produktpass, speziell für Kunden im Personal Care-Bereich.

In diesem sogenannten "QRPI-Werkzeug" können sich Kunden neben den technischen und regulatorischen Eigenschaften des Produktes über die Nachhaltigkeitsaspekte informieren. Dabei werden die Zusammensetzung, Herkunftsangaben, ob Tierversuche dazu durchgeführt wurde oder auch die Einhaltung von Qualitätsstandards dokumentiert. Nachhaltigkeit fängt damit für CHT Germany beim Einkauf von Rohstoffen an, ist in der eigenen Produktion integriert und wird für die Kunden transparent gemacht.

Zu CHT Germany

Das Traditionsunternehmen aus Tübingen ist inzwischen eine weltweit agierende Unternehmensgruppe in Stiftungsbesitz. Die CHT Gruppe stellt Spezialchemikalien als Funktionsgeber, Hilfsmittel und Additive für industrielle Prozesse her. In 25 weltweiten Gesellschaften arbeiten heute 2.200 Mitarbeiter.

Roche Diagnostics: Mit virtueller Realität Standorte und Menschen verbinden Das Projekt "Collaborative Virtual Reality" erhielt einen Sonderpreis "Nachhaltigkeit für Digitalisierung". Durch "virtuelle Referenzlabore" können Mitarbeiter von Roche interessierten Kunden mögliche Einrichtungen und Anwendungen mit geringem Ressourcenaufwand präsentieren. Diese Virtual-Reality-Umgebung ist in den Roche-Standorten weltweit verfügbar. Es können dort bis zu hundert Personen gleichzeitig miteinander kommunizieren und interagieren. Auch für Schulungen und Trainings kann das Programm ressourcensparend eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass die virtuelle Umgebung es besser möglich macht, Mimik, Gestik und Reaktionen in der Interaktion zu verstehen. Der Aufwand für echte Laborbesichtigungen oder Reinraumschulungen sowie die Ressourcen für Reisen konnten reduziert werden.

Zu Roche Diagnostics

Roche Diagnostics beschäftigt am Standort Mannheim rund 8300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie forschen, entwickeln und produzieren unter anderem Testsysteme für Diabetes. Auch die zentrale Logistik für "Diabetes Care" ist in Mannheim angesiedelt.

Zur chemischen Industrie in Baden-Württemberg In den Verbänden der chemischen und pharmazeutischen Industrie in Baden-Württemberg sind derzeit insgesamt 479 Mitgliedsunternehmen mit 107.100 Beschäftigten organisiert. Der Jahresumsatz betrug 2018 ca. 39 Milliarden Euro. Die größten Teilbranchen sind Pharma (37 Prozent), Lacke, Farben und Bautenschutz (12 Prozent), örperpflege und Waschmittel sowie Leime, Klebstoffe und Mineralöl (jeweils 8 Prozent). Derzeit bilden die nternehmen etwa 3.500 Jugendliche aus.

Als Chemie.BW treten die Verbände mit Sitz in gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Es handelt sich dabei um

- den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e.V. (agvChemie)

- den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband BadenWürttemberg (VCI).

Der VCI hat in Baden-Württemberg zwei eigenständige Fachverbände:

- den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), und

- die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL).

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