Gesundheit

followfood gründet als erster Lebensmittelhändler Bodenretter-Fond, um Bio-Landwirtschaft noch besser zu machen

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followfood-Geschäftsführer Jürg Knoll / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/122386 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/followfood/Winfried Heinze"

Zur Biofach 2019 werden sechs Bio-Tiefkühlgemüse eingeführt/Pro verkauftem Gemüseprodukt gehen fünf Cent in die Weiterentwicklung der ökologischen Landwirtschaft/EU-Bio-Standard nur der Anfang followfood, der nachhaltige Lebensmittelpionier vom Bodensee, gründet einen für Deutschland einmaligen Bodenretter-Fond zur Verbesserung der ökologischen Landwirtschaft

Friedrichshafen (ots) - Zur Biofach 2019 werden sechs Bio-Tiefkühlgemüse eingeführt/Pro verkauftem Gemüseprodukt gehen fünf Cent in die Weiterentwicklung der ökologischen Landwirtschaft/EU-Bio-Standard nur der Anfang

followfood, der nachhaltige Lebensmittelpionier vom Bodensee, gründet einen für Deutschland einmaligen Bodenretter-Fond zur Verbesserung der ökologischen Landwirtschaft. Während bereits bestehende Projekte konventionelle Landwirtschaft in Bio-Betriebe umzuwandeln helfen, will followfood die ökologische Landwirtschaft weiter entwickeln. Ziel ist es, die nachhaltige Landwirtschaft deutlich über den EU-Bio-Standard hinaus auszurichten. Bereits im ersten Jahr werden mindestens 50 000 Euro dafür ausgeschüttet. In den Bodenretter-Fond fließen fünf Cent pro Packung der neu eingeführten followfood Bio-Tiefkühlgemüse. Weitere Produkte, deren Teilerlöse in den Fond gehen, folgen im Frühjahr.

Mit nachhaltigen TK-Fischprodukten unter der Marke followfish fing die Unternehmensgeschichte des Lebensmittelhändlers 2007 an und veränderte die Branche durch den Tracking-Code zur Offenlegung von Herstellern und Produktwegen maßgeblich. Heute wird im LEH und Fachhandel überwiegend zertifizierter TK-Fisch verkauft. Jetzt will followfood einen neuen Standard für ökologische Lebensmittel etablieren. Denn ohne gesunde Böden gibt es kein gesundes Leben. Bereits 45% der landwirtschaftlichen Böden in Europa haben schon deutlich an organischer Substanz verloren (Quelle: Bodenatlas 2015). Und 33% der Grundwasservorräte sind laut Greenpeace allein in Deutschland mit Nitraten aus der Landwirtschaft belastet.

Mit der Einführung der sechs followfood TK-Gemüsesorten Pink Banana Kürbis Bio, Pastinake Bio, Rote Beete Bio, Gelbe Beete Bio - alle Demeter zertifiziert - sowie von Blumenkohlreis Bio und Brokkolireis Bio (beides mit Bioland-Zertifikat) startet followfood den Bodenretter-Fond. Von jedem der verkauften followfood Bio-Gemüseprodukte fließen fünf Cent in den Fond. Unabhängig von der verkauften Menge wird followfood mindestens 50 000 Euro jährlich zur Verbesserung von ökologischer Landwirtschaft ausschütten. Dabei wird followfood aber nicht nur Geld zur Verfügung stellen. Vielmehr wird das Unternehmen zusammen mit ausgewählten Beratern im direkten Austausch mit den Ökobauern stehen. Ziel ist es, Bio zu einer regenerativen und wirklich nachhaltigen Landwirtschaft weiterzuentwickeln. Hierbei unterscheidet sich der followfood Bodenretter-Fond deutlich von bereits bestehenden Initiativen, die dafür stehen, konventionelle Betriebe zu Bio-Betrieben umzuwandeln.

"Wir galten schon immer als kleinste Biomarke der Welt mit der größten Vision. Doch unsere Entwicklung zeigt, dass man kühne Ideen umsetzen und in der Lebensmittelbranche neue Standards zum Schutz der Umwelt etablieren kann. Das war beim Meeresschutz so und soll auch für unsere Böden gelten. Denn Böden retten, heißt Leben retten. Deshalb reicht uns der herkömmliche Bio-Standard langfristig nicht aus. Wir wollen die ökologische Landwirtschaft noch besser machen. Eine selbstzufriedene Bio-Branche ist das Schlimmste, was uns allen passieren kann. Auch deswegen gehen wir diesen ehrgeizigen und unbequemen Weg", kommentiert Jürg Knoll, Geschäftsführer bei followfood.

"Die größer werdende Nachfrage nach Bio ist sehr erfreulich, aber wir sehen durchaus die Gefahr, dass auch Bio-Betriebe der Versuchung unterliegen können, industriell zu produzieren. Mit unserer Bodenretter-Fonds möchten wir auf den desolaten Zustand unserer Böden und Ökosysteme aufmerksam machen und dazu aufrufen, sich wieder auf den ökologischen Kerngedanken von Bio zu besinnen und Standards zu etablieren, die deutlich strenger sind als EU-Bio", erklärt Julius Palm, Sustainability-Manager bei followfood.

Die followfood TK-Biogemüse werden ab Februar 2019 sowohl im LEH als auch im Fachhandel erhältlich sein. Natürlich sind alle neuen Produkte mit einem Tracking-Code versehen, sodass die Konsumenten genau nachvollziehen können, von welchem Hof etwa das Bio-Gemüse stammt und in welchem Zeitraum es geerntet wurde.

Für das Frühjahr 2019 ist der Markt-Launch von drei Bio-Weinen in Demeter-Qualität geplant. Auch beim Verkauf dieser Produkte wird ein Teil in den Bodenretter-Fond von followfood fließen. Mit den Bio TK-Gemüseprodukten sowie dem Bio-Wein erweitert followfood in kurzer Zeit erneut das Portfolio und unterstreicht seinen Anspruch, nach der Unterwasserwelt jetzt auch die Überwasserwelt positiv zu verändern. Neben den nachhaltigen Fischprodukten, führte die Biomarke vor einigen Jahren sehr erfolgreich followfood Bio-Pizzen ein. 2017 folgte die Erweiterung durch nachhaltigen Räucherlachs. Außerdem führte das Unternehmen den ersten Fair Trade Dosenthunfisch Europas in den Markt ein.

followfood wächst seit Jahren zweistellig. 2017 erwirtschaftete das Unternehmen 43 Mio. Euro Umsatz. Für 2018 hat followfood einen Umsatz von ca 50 Mio. Euro angekündigt. Die finalen Geschäftszahlen werden im Frühjahr 2019 veröffentlicht. Das Wachstum der Biomarke wird ausschließlich durch eigene Mittel finanziert.

Besuchen Sie uns auf der Biofach 2019: Sie finden unser Team in Halle 6, Stand 441

followfood GmbH

Die followfood GmbH ist kein herkömmliches Unternehmen, followfood ist eine Bewegung. Für Nachhaltigkeit, Transparenz und einen ehrlichen, respektvollen Umgang mit der Umwelt und Nahrungsmitteln. Das Friedrichshafener Unternehmen produziert und vertreibt mit den Marken followfish und followfood ausgezeichnete und nachhaltige Lebensmittel höchster Qualität. Geprägt durch den Grundgedanken "Folge dem wahren Geschmack" führte das Unternehmen in 2007 als Marktinnovation einen Tracking-Code auf jeder Verpackung ein, mit dem die Konsumenten alle Lieferanten und Beschaffungswege der Produkte und ihrer Bio-Zutaten online abrufen und nachvollziehen können.

Geschäftsführer der followfood GmbH sind Jürg Knoll und Harri Butsch, der Sitz des Unternehmens liegt in Friedrichshafen. Das Unternehmen followfood wächst seit Jahren zweistellig und wurde vielfach ausgezeichnet. Die Wachstums-, Wiederkauf- und Weiterempfehlungsraten sind überdurchschnittlich hoch. followfood gleicht die durch Transportwege entstehenden CO2-Emissionen durch ein Aufforstungsprojekt in Nicaragua aus. Seit diesem Jahr ist der Fair Trade Dosenthunfisch sogar bei dm erhältlich - ein Novum für den Drogeriebereich. Mit der Einführung der vegetarischen followfood Bio-Gemüse Anfang 2019, zahlt followfood fünf Cent pro verkaufte Packung in den Bodenretter-Fond. Mit dem Geld sollen Öko-Bauern gefördert werden, die ihre Qualitätsstandards noch weiter verbessern wollen. Pro Jahr sollen mindestens 50 000 Euro aus dem Fond für entsprechende Projekte ausgeschüttet werden.

www.followfood.de

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