Medizin

Reform der Notfallversorgung / Johanniter-Unfall-Hilfe hält Stärkung des Rettungsdienstes für notwendig

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Deutschland

Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. / Johanniter-Unfall-Hilfe hält Stärkung des Rettungsdienstes für notwendig. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/14240 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Johanniter Unfall Hilfe e.V./Martin Bühler"

Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. / Johanniter-Unfall-Hilfe hält Stärkung des Rettungsdienstes für notwendig. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/14240 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Johanniter Unfall Hilfe e.V./Martin Bühler"

Zur geplanten Reform der Notfallversorgung sagt Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe: Der Rettungsdienst ist ein zentral wichtiger Ausgangspunkt für eine gute medizinische Versorgung im Notfall

Berlin (ots) - Zur geplanten Reform der Notfallversorgung sagt Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe: "Der Rettungsdienst ist ein zentral wichtiger Ausgangspunkt für eine gute medizinische Versorgung im Notfall." Hier wird auch die große Bedeutung der Rettungsdienstberufe ersichtlich.

Der vorliegende Diskussionsentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium zur Reform der Notfallversorgung beinhaltet, dass der Rettungseinsatz künftig als medizinische Leistung und nicht mehr wie bisher als Transportleistung definiert werden solle. "In der weiteren Reform-Diskussion sollten wir die Einstufung des Rettungsdienstes als eigenständigen Leistungsbereich der gesetzlichen Krankenversicherung stärker beleuchten", betonte Lüssem. Zudem könne auch in Zukunft nicht auf die enge Verzahnung von Rettungsdienst und der Gefahrenabwehr verzichtet werden. Dies ist einerseits eines der herausragenden Qualitätsmerkmale der rettungsdienstlichen Versorgung in Deutschland und anderseits zwingend notwendig für einen funktionierenden Zivil- und Bevölkerungsschutz, den Hilfsorganisationen, wie die Johanniter-Unfall-Hilfe, zusätzlich leisten.

Bei der geplanten Reform der Notfallversorgung setzt das Bundesgesundheitsministerium auf integrierende Maßnahmen, um die einzelnen Versorgungsbereiche vom Notruf bis zur stationären Versorgung stärker miteinander zu vernetzen. Hierzu zählen eine bessere telefonische Ersteinschätzung über die 112 oder die 116117 und die Einrichtung integrierter Notfallzentren an Klinikstandorten. Die geplanten Änderungen im Rettungsdienst können dabei eine große Tragweite für die medizinische Versorgung entfalten.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit mehr als 23.000 Beschäftigten, rund 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und knapp 1,3 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

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